Pflegetipps Zwerg Pampasgras Cortaderia selloana Pumila
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Die richtige Pflege für Ihr Zwerg Pampasgras (Cortaderia selloana 'Pumila')
Sie haben sich für das Zwerg Pampasgras entschieden – eine fantastische Wahl, die Ihrem Garten eine elegante, fast schon exotische Note verleiht! Die gute Nachricht: Cortaderia selloana 'Pumila' ist pflegeleicht, solange Sie die wenigen, aber wichtigen Regeln beachten. Im Gegensatz zu seinen großen Verwandten benötigt die Zwergform oft etwas weniger Platz, aber die Anforderungen an Standort und Schnitt bleiben ähnlich. Hier erfahren Sie, wie Ihr Zwerg Pampasgras optimal gedeiht.
Standort und Einpflanzen: Die Basis für Wachstum
Der ideale Standort
Pampasgras liebt die Sonne. Wählen Sie einen Standort in voller Sonne, wo die Pflanze täglich mindestens sechs Stunden direktes Licht erhält. Nur an einem sonnigen Platz entwickelt das Gras seine charakteristischen, dichten Blütenwedel. Es ist robust und verträgt auch windige Lagen, solange der Boden stimmt.
Vorbereitung des Bodens
Der wichtigste Faktor beim Einpflanzen ist die Drainage. Pampasgras verträgt keine Staunässe, besonders nicht im Winter. Lockern Sie den Boden tiefgründig auf. Bei schwerem, lehmigem Untergrund ist es essenziell, das Pflanzloch mit einer Drainageschicht aus grobem Sand, Kies oder Blähton zu versehen. Mischen Sie die ausgehobene Erde mit etwas Sand und Kompost, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Setzen Sie die Pflanze ein und wässern Sie sie gut an.
Gießen: Zwischen Durst und Nässeempfindlichkeit
Die Wasserbedürfnisse des Zwerg Pampasgrases ändern sich je nach Alter der Pflanze:
- Junge Pflanzen (im ersten Jahr): Nach dem Einpflanzen muss regelmäßig gegossen werden, bis die Pflanze gut verwurzelt ist. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber vermeiden Sie Staunässe.
- Etablierte Pflanzen: Sobald das Gras gut angewachsen ist, ist es erstaunlich trockenheitstolerant. Gießen Sie nur noch bei anhaltender Hitze und längeren Trockenperioden.
- Winter: Im Winter ist Gießen tabu. Nässe in Kombination mit Kälte ist der größte Feind des Pampasgrases und kann schnell zur Wurzelfäule führen.
Düngung: Weniger ist oft mehr
Cortaderia selloana 'Pumila' ist ein genügsames Ziergras und benötigt keine exzessive Düngung. Eine Überdüngung, insbesondere mit stickstoffreichen Düngern, kann zu weichen, instabilen Halmen führen, die leicht abknicken.
Die optimale Düngung erfolgt einmal jährlich im Frühjahr (März/April), direkt nach dem jährlichen Rückschnitt. Geben Sie eine Portion reifen Kompost oder einen speziellen Langzeit-Ziergrasdünger in den Wurzelbereich. Dies liefert ausreichend Nährstoffe für die gesamte Saison.
Schnitt: Der jährliche Radikalschnitt
Der Schnitt ist die wichtigste Pflegemaßnahme und erfolgt nur einmal jährlich. Warten Sie damit, bis die Frostgefahr vorüber ist, idealerweise Ende Februar oder Anfang März, kurz bevor das neue Wachstum beginnt.
Achtung: Die Blätter des Pampasgrases sind extrem scharfkantig. Tragen Sie beim Schneiden unbedingt feste Gartenhandschuhe, lange Ärmel und eventuell eine Schutzbrille.
Schneiden Sie die gesamte Pflanze radikal zurück. Die alten Halme und Blätter werden auf etwa 15 bis 20 cm über dem Boden gekürzt. Dies schafft Platz für den kräftigen Neuaustrieb und hält die Pflanze vital und kompakt.
Überwinterung: Schutz vor Nässe und Frost
Obwohl das Zwerg Pampasgras als relativ winterhart gilt, ist ein Schutz in kälteren Regionen oder bei sehr nassen Wintern unerlässlich. Der größte Schaden entsteht nicht durch den Frost selbst, sondern durch eindringende Feuchtigkeit, die in der Krone gefriert und die Pflanze faulen lässt.
Die Bündel-Methode: Binden Sie das gesamte Laub im Spätherbst (Oktober/November), sobald die Wedel verblüht sind, fest zusammen. Verwenden Sie dafür eine stabile Schnur oder einen Kabelbinder. Das zusammengebundene Laub wirkt wie ein natürlicher Regenschutz und verhindert, dass Wasser in das empfindliche Herz der Pflanze gelangt.
Zusätzlich können Sie den Wurzelbereich mit einer dicken Schicht aus Laub oder Reisig abdecken, um die Wurzeln vor starkem Bodenfrost zu schützen.