Kategorie: Bodendeckerrose

Eine einzelne Bodendeckerrose deckt keinen Boden. Erst im Verband gepflanzt schließen sich die Triebe zu einer durchgehenden, unkrautunterdrückenden Fläche – wer nur ein oder zwei Pflanzen für eine größere Fläche kauft, wartet Jahre auf den Effekt, den Bodendeckerrosen eigentlich versprechen.

Wie viele Pflanzen du wirklich brauchst

Als Faustregel gelten je nach Sorte und gewünschter Schließzeit drei bis fünf Pflanzen pro Quadratmeter. Kräftig wachsende, breite Sorten wie Sea Foam oder The Fairy kommen mit der niedrigeren Anzahl aus, kompaktere Sorten wie Kobold oder Satina schließen zuverlässiger, wenn du eher am oberen Ende der Pflanzdichte planst.

Sortenübersicht

Sea Foam gibt es in diesem Sortiment in Weiß und Rosa – eine kräftig wachsende, überhängende Sorte, die sich auch als Kletterrose an niedrigen Mauern führen lässt. The Fairy ist eine der bekanntesten und zuverlässigsten Bodendeckerrosen überhaupt, mit kleinen, gefüllten, zartrosa Blütenbüscheln in durchgehender Blüte bis zum Frost. Crystal Fairy, Black Red, Kobold und die etwa 40 Zentimeter breit wachsenden Sorten Satina und Austriana® runden die Auswahl ab.

Standort und Schnitt

Auch Bodendeckerrosen wollen einen sonnigen, luftigen Standort – gerade auf Böschungen und an Hängen, wo sie häufig gepflanzt werden, ist die gute Durchlüftung meist ohnehin gegeben und beugt Sternrußtau und Mehltau vor. Ein starker jährlicher Rückschnitt wie bei Beetrosen ist nicht nötig; kürze Bodendeckerrosen nur alle paar Jahre stärker ein, wenn die Fläche zu dicht oder zu hoch wird, und entferne dazwischen lediglich abgestorbene Triebe.

Mehr als nur Optik

Auf Hängen und Böschungen leisten Bodendeckerrosen einen praktischen Dienst, den viele beim Kauf gar nicht auf dem Schirm haben: Das dichte, oberflächennahe Wurzelgeflecht hält den Boden zusammen und mindert die Erosion durch Regen deutlich stärker als eine offene, unbepflanzte Böschung. In Kombination mit einer Mulchschicht in den ersten ein bis zwei Jahren, bis sich die Fläche geschlossen hat, unterdrückst du außerdem den Großteil des Unkrauts von selbst – danach übernimmt die Rose diese Aufgabe weitgehend eigenständig.

Setze die Jungpflanzen dabei möglichst versetzt statt in geraden Reihen – so schließt sich die Fläche schneller lückenlos, weil sich die Triebe aus mehreren Richtungen überlappen, statt nur in einer Linie aneinanderzustoßen.

Alle Pflanzen stammen aus dem Anbaugebiet Ostfriesland. Wenn du unsicher bist, wie viele Pflanzen deine Fläche braucht, schreib uns – wir beraten seit über 50 Jahren zu genau diesen Fragen.