Kategorie: Beetrosen
Beetrosen sind keine Einzelblüten-Rosen. Anders als die Edelrose mit ihrer einen großen Blüte auf langem Stiel bildet die Beetrose (botanisch Floribunda) viele kleinere Blüten in Büscheln – und genau das sorgt für die durchgehende Blütenfülle im Beet, nach der die meisten Hobbygärtner eigentlich suchen, wenn sie "eine Rose fürs Beet" kaufen wollen.
Farben und Formen im Sortiment
Europeana und Nina Weibull blühen dunkelrot gefüllt, Amsterdam kräftig rot, Lilli Marleen feurig rot und nur schwach gefüllt. In Gelbtönen stehen Arthur Bell und Allgold goldgelb gefüllt. Rosatöne bieten Randilla Pink hellrosa, Joseph Guy hellrosa halb gefüllt, Carol und Frau Astrid Späth rosa sowie Kimono lachsrosa. Fragrant Delight verbindet ein gefülltes Orangerosa mit – wie der Name verspricht – besonders intensivem Duft. Rumba zeigt sich mehrfarbig in Orange, Gelb und Rot, Purple Rain in seltenem Violettblau. Die bodendeckend wachsende, etwa 40 Zentimeter breite Sorte Mirato® und Hansestadt Rostock® ergänzen das Sortiment als kompaktere, breiter wachsende Beetrosen.
Der Standortfehler, der Beetrosen krank macht
Beetrosen brauchen volle Sonne – mindestens sechs Stunden direktes Licht am Tag, sonst bleibt die Blüte spärlich und die Pflanze anfällig für Pilzkrankheiten. Mindestens ebenso wichtig, aber seltener bekannt: einen luftigen Standort. Wird die Luft zwischen den Trieben nicht durch Wind bewegt, bleibt das Laub nach Tau und Regen zu lange feucht, und genau das begünstigt Sternrußtau und Echten Mehltau. Pflanze Beetrosen deshalb nicht zu dicht an Wände, Hecken oder andere Rosen, sondern lasse ausreichend Abstand für Luftzirkulation.
Rückschnitt zur richtigen Zeit
Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr, traditionell zur Blüte der Forsythie – das ist die Faustregel, mit der Generationen von Rosenprofis arbeiten, weil dieser Zeitpunkt verlässlich vor dem Austrieb der Rose liegt, aber nach den stärksten Spätfrösten. Schneide dabei auf drei bis fünf kräftige Augen pro Trieb zurück; ein zu später oder zu vorsichtiger Schnitt kostet vor allem Blütenfülle im ersten Flor.
Der Trick für einen zweiten und dritten Flor
Beetrosen blühen von Natur aus wiederholt, aber nur, wenn du nachhilfst: Schneide verblühte Blütenbüschel konsequent bis zum ersten kräftigen, nach außen zeigenden Blatt zurück, statt sie stehen zu lassen. Bleiben die Blüten hängen, steckt die Pflanze ihre Energie in die Bildung von Hagebutten statt in neue Blütentriebe, und der nächste Flor fällt spürbar schwächer aus. Dieses regelmäßige Ausputzen alle paar Tage während der Saison ist der einfachste Hebel für durchgehende Blüte bis in den Herbst.
Alle Pflanzen stammen aus dem Anbaugebiet Ostfriesland. Wenn du unsicher bist, welche Farbe oder Sorte zu deinem Beet passt, schreib uns – wir beraten seit über 50 Jahren zu genau diesen Fragen.
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